Ertragspotenzialkarten

Die Erstellung von Ertragspotentialkarten basiert normalerweise auf dem Einsatz von Technologien wie Satellitenfernerkundung, GPS und Bodensensoren

Ertragspotentialkarten zeigen an, welche Erträge in verschiedenen Teilen eines Feldes wahrscheinlich erzielt werden können, basierend auf einer Vielzahl von Faktoren. Diese Faktoren können Bodentypen, Bodeneigenschaften, Nährstoffgehalte, topografische Merkmale, historische Ernteergebnisse und Wetterbedingungen umfassen. Die Karten werden oft in Farbcodierung oder Graduierungen erstellt, um die Unterschiede im Ertragspotential visuell darzustellen.

Die Karten können verwendet werden für: 

Bewässerung: Die Bewässerung in Bereichen mit niedrigeren Ertragspotenzialen reduzieren oder anpassen, um Wasserressourcen zu sparen.

Düngung: Die Düngemittelzufuhr in Gebieten mit höherem Ertragspotenzial erhöhen, um die Erträge zu steigern, während sie in Gebieten mit niedrigerem Potenzial reduziert wird, um die Überdüngung zu vermeiden.

Sortenwahl: Die Auswahl von Pflanzensorten oder -Sortimenten anhand der Karten, um die besten Ergebnisse in verschiedenen Feldbereichen zu erzielen.

Schädlings- und Krankheitsmanagement: Die Gezielte Überwachung und Behandlung von Pflanzenschädlingen oder Krankheiten in Bereichen mit höherem Risiko.

Erntezeitpunkt: Die Planung des optimalen Erntezeitpunkts in Abhängigkeit von den Ertragsprognosen.

 

Ertragspotentialkarten ermöglichen eine präzisere und ressourceneffizientere Landwirtschaft, indem sie Landwirten die Möglichkeit geben, ihre Entscheidungen auf Fakten und Daten zu stützen, anstatt auf Annahmen und allgemeine Praktiken. Dies trägt zur Steigerung der Erträge und zur Reduzierung von Kosten bei.